Informationen zum Coronavirus

Patientenversorgung und Corona

Rückkehr zur elektiven Versorgung

Ihr geplanter Krankenhausaufenthalt

Fragen und Antworten rund um den geplanten Krankenhausaufenthalt in Corona-Zeiten

Seit Dezember letzten Jahres war die allgemeine Patientenversorgung in den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz vorübergehend eingeschränkt. Wir können unter Berücksichtigung des jeweils aktuellen regionalen Infektionsgeschehens nun wieder Patienten für geplante Behandlungen oder Operationen in unser Krankenhaus aufnehmen. Wir geben Ihnen Antworten auf die häufig gestellten Fragen zu Ihrem geplanten Krankenhausaufenthalt.
 
Dr. Peter Wolf aus den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz

"Es ist wichtig, dass die Krankenhäuser ihre Versorgungsangebote nun wieder ausweiten und die Patienten zu ihren aufgeschobenen und teilweise überfälligen Behandlungen kommen. Ich kann verstehen, dass Sie wegen der bestehenden pandemischen Situation mit Skepsis oder sogar mit Sorgen auf einen möglichen stationären Aufenthalt blicken. Diese Vorbehalte sind nachvollziehbar, aber unbegründet."

Chefarzt Dr. med. Peter Wolf, Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Ärztlicher Direktor

Dr. Jörg Willert aus den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz

"Ob Sie an Corona erkrankt sind oder sonstige Erkrankungen an Lunge, Herz, Darm, Leber oder anderen inneren Organen haben – wir sind für Sie da! Eine optimale auf Sie zugeschnittene medizinische Versorgung und Ihr Wohl steht für uns im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit."

Chefarzt Dr. med. Jörg Willert, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie

„Durch unser gut durchdachtes striktes Hygiene- und Sicherheitskonzept ist das Krankenhaus für mich kein Ort mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Bitte denken Sie an Ihre Gesundheit und kommen Sie zur Behandlung orthopädischer sowie unfallchirurgischer Leiden rechtzeitig in die Klinik.“

Chefarzt PD Dr. med. Torsten Prietzel, Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

 

Ihre Fragen zum geplanten Krankenhausaufenthalt

Was muss vor einer stationären Aufnahme derzeit beachtet werden?

Zunächst sollten keine akuten Symptome vorliegen, die auf eine Corona-Erkrankung hindeuten. Bei einer Aufnahme muss zwingend das negative Ergebnis eines aktuellen Corona-Tests vorgelegt werden (mehr dazu siehe nächste Frage). 

Bevor Patienten für eine elektive Behandlung in unserem Krankenhaus aufgenommen werden, erfolgen in der Regel ein paar Tage vorher alle dafür nötigen Untersuchungen und Aufklärungen. Die Kolleginnen des Zentralen Einweisungs- und Bettenmanagement stehen für Fragen oder Terminvereinbarungen gern zur Verfügung: (0371) 430 –1810 oder Zentrales Einweisungs- und Bettenmanagement.

Muss ich als Patient einen negativen Testnachweis mitbringen oder werde ich bei Aufnahme getestet?

Eine stationäre Aufnahme ist nur auf Basis eines negativen Corona-Tests möglich, der bei einem Antigen-Schnelltest nicht älter ist als 24 Stunden oder einem PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Nachweis eines Selbsttests wird von uns nicht akzeptiert.

Auch Voruntersuchungen/Aufklärungsgespräche oder ambulante Behandlungen (z. B. in unserer Physiotherapie-Abteilung) können nur durchgeführt werden, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt oder vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Muss ich ein negatives Testergebnis bei Aufnahme ins Krankenhaus vorweisen, auch wenn ich geimpft bin? 

Ja, auch geimpfte Personen müssen zwingend einen negativen Corona-Test vorlegen. Denn bislang ist noch nicht sicher und abschließend geklärt, ob eine Corona-Impfung auch vor einer weiteren Virusübertragung schützt. Aus Sicherheitsgründen und zur Minimierung von Infektionsrisiken müssen sich daher alle Patientinnen und Patienten – unabhängig vom jeweiligen Impfstatus – den nötigen Testungen unterziehen.

Welches Risiko besteht, dass ich mich während des Aufenthaltes mit dem Corona-Virus anstecke?

Das Krankenhaus ist mit seinem strengen Sicherheits- und Hygienekonzept ein vergleichsweise sicherer Ort. Im Laufe der Pandemie wurden die geltenden Schutzvorkehrungen zur Minimierung von Infektionsrisiken stets auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst und nachgeschärft. 

Dass in einer Pandemie bestehende Ansteckungsrisiken nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, versteht sich dabei von selbst. Das korrekte Verhalten eines jeden Einzelnen ist gefragt – halten Sie sich daher bitte zu jeder Zeit an alle geltenden Abstands- und Hygieneregeln! 

Was sind konkrete Maßnahmen des Krankenhauses zur Minimierung von Infektionsrisiken?

Das macht einen Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so sicher wie möglich: 

  • Aufnahme nur mit negativem Testnachweis 
  • regelmäßige Patienten-Testungen während des stationären Aufenthaltes 
  • regelmäßige Testungen von Krankenhauspersonal, die im unmittelbaren Patientenkontakt tätig sind 
  • konsequentes Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz: OP- oder FFP2-Masken 
  • persönliche Schutzausrüstung für unmittelbaren Patientenkontakt 
  • regelmäßige Händedesinfektion 
  • Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln 
  • generelles Besuchsverbot und Zutrittskontrollen 
Muss ich befürchten, dass ich mit einem COVID-19-Patienten in einem Zimmer untergebracht bin oder einem Infizierten während meines Aufenthaltes begegne?

Die Behandlung von Corona-Patienten erfolgt in einem Isolierbereich, der vollständig vom übrigen Krankenhausbetrieb abgeschirmt ist. Zu diesem Bereich haben nur die dort tätigen Mitarbeitenden Zutritt. 

Wird ein Patient während seines Aufenthaltes positiv auf das Corona-Virus getestet, so erfolgt eine umgehende Isolierung. Bei Unterbringung in einem Doppelzimmer wird der Mitpatient ebenfalls vorübergehend isoliert, bis der Corona-Verdacht mittels eines negativen Testnachweises ausgeräumt ist. 

Sind Besuche von Angehörigen oder Freunden wieder möglich?

Besuche von Angehörigen sind mit Einschränkungen und unter Einhaltung der entsprechenden Regelungen wieder möglich. Die aktuellen Besuchsregelungen finden Sie hier.

Muss ich mich noch an die Corona-Regeln halten, wenn ich geimpft bin – etwa eine Maske tragen oder Abstand halten?

Auch bereits geimpfte Personen müssen weiterhin alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und in unserem Krankenhaus zu jeder Zeit einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Mit einer Impfung soll ein möglichst wirksamer Schutz vor einer schweren Covid-19-Erkrankung erreicht werden. Ob eine Impfung auch die Weiterverbreitung des Virus und somit die Ansteckungsrisiken wirksam reduzieren kann, darüber gibt es noch keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse. Aus diesem Grund müssen alle Corona-Maßnahmen zu jeder Zeit strikt eingehalten werden.

Sind alle Bereiche des Krankenhauses geöffnet und betretbar?

Die meisten Bereiche des Krankenhauses sind weiterhin geöffnet und betretbar. Die Innen- und Außen-Cafeteria hat zum 14.06. wieder ihren Betrieb aufgenommen.

Hinweis zum Zugang zur Radiologie/zum Röntgen: Der Zugang zur Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin erfolgt während der Sprechzeiten über den Haupteingang der Praxis im Gelände (Beschilderung folgen), nicht über den Haupteingang des Krankenhauses.

Er erfolgt eine schriftliche Kontakt- und Symptomerfassung. Sie können das Dokument auch gern vorab ausfüllen und ausgedruckt mitbringen: