Stationäre Multimodale Schmerztherapie

 

Ärztliche Leitung

 

 

ltd. Oberärztin Dr. med. Kirsten Hache

Fachärztin für Anästhesiologie

Spezielle Schmerztherapie

 

 

Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Chefarzt Dr. med. P. Wolf

Zeisigwaldstraße 101

09130 Chemnitz

 

Anmeldung über das Sekretariat Frau C. Vogel

Telefon: 0371 430-1201

Fax:      0371 430-1204

e-mail:  zum Kontaktformular

SchmerzTeam 2016

Von links nach rechts: OÄ Dr. med. Petra Horn – FÄ für Anästhesiologie, Diemut Prochazka – Diplom-Psychologin, Pfl. Steffen Fischer – Algesiologischer Fachpfleger, Elke Gebhardt – Diplom-Sportlehrerin, Ltd. OÄ Dr. med. Kirsten Hache – FÄ für Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie, Sebastian Grehm –
M. Sc. Sportwissenschaften, Steffi Reimer – Diplom-Psychologin,
Cornelia Gleß – Physiotherapeutin

 

"Der Schmerz ist als Antrieb zum Handeln

ebenso wirksam und wertvoll wie

die Freude . . . "

 

(John Locke)

 

 

 

Was ist multimodale Schmerztherapie?

 

Der chronische Schmerz wird heute als eigenständige Krankheit bewertet, die mannigfaltige Auswirkungen auf das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Betreffenden haben kann. Daher ist ein interdisziplinärer, das heißt fachübergreifender Therapieansatz erforderlich, der unterschiedliche Berufsgruppen und Therapiemethoden vereint.

 

Was ist das Ziel der Therapie bei chronischen Schmerzen?

 

 

Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Konzepte, um eine angestrebte Schmerzreduktion möglich zu machen. Die Behandlung soll Sie befähigen, Ihren Alltag sowie zusätzliche Aufgaben besser zu bewältigen, soziale Kontakte wieder aufzunehmen und zu pflegen und Ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten, zu stärken oder wieder herzustellen. Ihre Möglichkeiten der Selbstkompetenz, also erfolgreich im Umgang mit den Schmerzen zu sein, werden verbessert und gestärkt.

 

 

Für wen ist diese Therpie geeignet?

 

Es werden Patienten mit chronischen Schmerzzuständen behandelt. Das können chronische Nacken- und Rückenschmerzen, chronische Schmerzen des Bewegungsapparates, Tumorschmerzen, Neuralgien, Schmerzen bei Durchblutungsstörungen oder chronische Kopfschmerzen sein, um einige Beispiele zu nennen.

 

Die Überweisung erfolgt an unser Haus nach abgeschlossener Diagnostik durch Ihren/Ihre Hausarzt/Hausärztin  oder einen anderen behandelnden Facharzt. Der Einweisungsschein sollte die Information "Diagnostik abgeschlossen, Befähigung zu körperlich-aktivierenden Therapiemaßnahmen gegeben" enthalten.

 

Im Rahmen einer persönlichen Vorstellung und eines ausführlichen Gespräches mit unseren Schmerztherapeuten wird mit Ihnen über die stationäre Aufnahme entschieden.

 

Was sind die Aufnahmekriterien?

 

Neben dem Abschluss eines etwaigen Rentenverfahrens sollte die folgenden Aufnahmekriterien zutreffen:

 

 

Wir führen keine Diagnostik durch. Eine OP-Indikation muss ausgeschlossen sein. Auch erfolgen keine radiologisch gestützten Injektionstechniken.

 

Bei Fragen können Sie bzw. Ihr behandelnder Arzt/Ihre behandelnde Ärztin sich gern in der ausgewiesenen Zeit (Mi. und Do., 13.00 - 15.00 Uhr) an uns wenden. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte am Anfang dieser Seite.

 

Welche Behandlungsmethoden werden eingesetzt?

 

 

  • Aktivierende Sport- und Physiotherapie
  • Medikamentöse und nichtmedikamentöse Schmerztherapie wie Thermoanwendungen, TENS, eine spezielle Form der Triggepunktbehandlung (AORT) und Akupunktur.
  • Psychologische Strategien der Schmerztherapie und Entspannungsverfahren
  • Schulungen zu den vielfältigen Themen rund um den chronischen Schmerz

 

 

 

Wie ist die Ausstattung der Patientenzimmer und Therapieräume?

 

Sie sind vorrangig in Doppelzimmern untergebracht, die sich innerhalb eines Stationsbereiches befinden.

Die Therapieräume sind größtenteils im Krankenhauskomplex. Zu den sporttherapeutischen Einheiten werden Sie mit einem Fahrdienst gebracht.

 

 

 

 

Gibt es ein Nachsorgekonzept?

 

Zur Festigung und Optimierung eines langzeitigen Therapieerfolges nach der stationären Behandlung erarbeiten wir derzeit ein geeignetes Konzept. Dieses umfasst die Aufrechterhaltung Ihrer körperlichen und psychosozialen Kompetenz in der Bewältigung einer chronischen Schmerzerkrankung dienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

"Das Ende jedes Schmerzes beginnt mit seiner Akzeptanz"

(Liz Hirn)