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Das Evangelisch-methodistische Diakoniewerk Bethanien / Die Evangelisch-methodistische Bethanien-Stiftung

 

Das Evangelisch-methodistische Diakoniewerk Bethanien (EmDw) wurde im Jahr 1972 gegründet, nachdem die Trägerschaft für die in der DDR befindlichen evangelisch-methodistischen Krankenhäuser und weitere Einrichtungen durch die ursprünglichen Mutterhäuser Bethanien Hamburg, Bethesda Wuppertal und Martha-Maria Nürnberg aufgrund der politischen Verhältnisse nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Ziel war es, die aus diesen Traditionen entstandene soziale Arbeit fortzusetzen und zu entwickeln, was - auch dank fortgesetzter Hilfe aus den Mutterhäusern - erfolgreich gelang.

 

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands organisierte sich das Diakoniewerk als eingetragener Verein. Mit seiner kleinen Kraft wäre es allerdings nicht in der Lage gewesen, die Krankenhausarbeit allein fortzusetzen. Dankenswerterweise fanden sich die anderen methodistischen Diakoniewerke bereit, die Arbeit - in unterschiedlichen gesellschaftsrechtlichen Formen - fortzusetzen.

 

Heute ist das EmDw mit der Aufgabe betraut, die diakonische Identität in den Häusern der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH - dem Krankenhaus Bethanien Plauen und den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz - und perspektivisch auch in der Fachklinik Klosterwald zu gestalten und zu fördern. Dazu bietet es Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten an. Seine Beteiligung an der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH sowie an der edia.con wird es in naher Zukunft in eine in Gründung befindliche Stiftung einbringen, die es gemeinsam mit der Evangelisch-methodistischen Kirche in Ostdeutschland errichtet und die den Namen Evangelisch-methodistische Bethanien-Stiftung tragen wird.

 

Neben dieser Aufgabe in den Einrichtungen tragen das EmDw und künftig auch die Stiftung dazu bei, sozial-diakonische Projekte - insbesondere in der Evangelisch-methodistischen Kirche - zu vernetzten, zu beraten, zu fördern und zu unterstützen.