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Feierliche Einweihung des 3. Bauabschnitt am 27. November 2009

Am Freitag, 27. November,  fand die Einweihungsfeier des 3. Bauabschnitts in Anwesenheit von Staatsministerin für Soziales im Freistaat Sachsen, Frau Christine Clauß statt.

 

 

Bethanien Krankenhaus Chemnitz

 

  

Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde für ca. 23,2 Millionen Euro ein hochmoderner Krankenhaus-neubau errichtet, der zwei neue Operationssäle, fünf Pflegegeschosse mit jeweils 35 Betten und ein neues Physiotherapiezentrum umfasst. Hierbei wurde nicht nur neueste medizinische Technik installiert, sondern es wurden auch viele Wege, sowohl für Patienten wie auch Mitarbeitende, erheblich verkürzt.

 

 

 

 

  

Die beiden neuen Operationssäle verfügen über spezielle Klima- und Lüftungsanlagen, die jeweils separat mit einem laminaren Luftstrom über drei Filterstufen versorgt werden. Ausgestattet sind die Operationssäle für besonders aufwändige Eingriffe in der Orthopädie und Chirurgie, wie zum Beispiel komplizierte  Knie- und Hüftendoprothesen und entsprechen besonderen hygienischen Anforderungen. Durch diese Operationssäle sind auch, in den Zeisigwaldkliniken bereits heute häufig durchgeführte lapraskopische Eingriffe (Minimalinvasive Chiurgie) in den Kliniken für  Chirurgie und Urologie noch besser umsetzbar. Mit den beiden neuen Operationssälen und der damit verbundenen Ausstattung sind die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz in der Lage, ihre führende Rolle bei der prothetischen Versorgung  weiter auszubauen. Hierfür wurde ebenso das Prothetiklager deutlich ausgeweitet. Mit den neuen Sälen kann somit der Patientenzustrom aus der urologischen  Prostatasprechstunde und der chirurgischen Darmsprechstunde noch besser und zügiger aufgenommen werden. Durch diese Kapazitätsausweitung und mit zusätzlichen Spezialisten wird es möglich, das OP-Spektrum zu erweitern und die Patientenzahlen zu erhöhen.

 

 

 

 

In unmittelbarer Nähe zu den Operationssälen wurde eine interdisziplinäre Intermediate Care Station (IMC-Station) eingerichtet, welche eine lückenlose Überwachung der Patienten nach Operationen und invasiven Untersuchungen gewährleistet.  Im neu eingeweihten Gebäude sind insgesamt fünf moderne Pflegestationen (inkl. IMC-Station) mit jeweils 35 Betten untergebracht. Diese Stationen zeichnen sich durch eine modere, zugleich aber auch behagliche Zimmerausstattung in Zwei-Bett-Zimmern mit eigener Nasszelle aus. Alle Zimmer sind mit einem sogenannten Cockpitsystem ausgestattet, das bedeutet, dass  jedem Patienten ein Fernseher mit integrierten Telefon und Radio zugeordnet ist.  Zur Orientierung der Patienten wurde durch Professor Clauss Dietel ein Farbkonzept entworfen, das gleichermaßen ästhetischen und praktischen Ansprüchen gerecht wird.

 

Die Physiotherapie verfügt im neuen Haus C über eine komplett neue Ausstattung mit Gymnastikraum und weiteren Therapieräumen. Hier können vor allem rheumatisch erkrankte Patienten besondere Angebote der Physiotherapeuten nutzen. Darüber hinaus verfügt jede Station über einen separaten physiotherapeutischen Behandlungsraum. Somit können zum Beispiel orthopädische Patienten direkt auf Station therapeutisch behandelt werden. Dies hat auch für das Personal der Physiotherapie kürzere Wege und somit verbesserte Arbeitsbedingungen zur Folge.

 

Durch die Fertigstellung des 3. Bauabschnitts  können sich daher sowohl die Patienten, wie auch die Mitarbeitenden freuen. So erlaubt die  Verbesserung des Komforts und der Ausstattung Patienten in den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, trotz krankheitsbedingter Einschränkungen, einen angenehmen Krankenhausaufenthalt. Durch den Neubau ergibt sich aber auch zum Beispiel durch eine separate Ver- und Entsorgung des Hauses eine bessere Logistik. Der große Vorteil des Neubaus liegt in der Verkürzung der Wege zwischen den Kliniken und Funktionsbereichen. So fügt sich der 3. Bauabschnitt, der dem 2. Bauabschnitt angepasst ist, harmonisch in den gesamten Komplex der übrigen Gebäude der Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, mit viel Grün und einem parkähnlichen Umfeld ein. 

 

 

 

 

 

Der 3. Bauabschnitt bildet den Abschluss von Bautätigkeiten über elf Jahre hinweg. So wurden im Rahmen des 1. Bauabschnitts für 12,5 Millionen Euro vier Operationssäle und eine Intensivstation errichtet.  In den Bauabschnitten 2 und 2a wurden für ca. 25 Millionen Euro drei Stationen, die Notaufnahme, Urologie und Radiologie gebaut.

 

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